
Dieses Interview war bis 10.02.2026 17:00 Uhr freigeschaltet.
Das hier ist kein „Feelgood-Spirit“ sondern eine Einladung, endlich ehrlich zu werden.
In diesem Interview sagt Stefan etwas, das viele triggert – und genau deshalb so wichtig ist:
„Die Weiblichkeit wird die Welt nicht retten.“
Nicht, weil Frauen falsch sind. Sondern weil wir noch Arbeit zu tun haben und uns in eine Illusion verliebt haben.
In Bali, im Epizentrum der westlichen Spiri-Szene, erlebt Stefan täglich „Göttinnen“, die keine Beziehung halten können, keine Demut kennen und alles, was sie nicht fühlen wollen, auf „das Patriarchat“ projizieren. Frauen, die sich „erwacht“ nennen – aber aus verletzten Anteilen handeln. Die Macht fordern, ohne Verantwortung zu tragen. Die sich für göttlich erklären, um menschlichen Schmerz nicht fühlen zu müssen.
Und dann passiert das Unbequeme: Männer steigen aus aus der Beziehung.
Weil sie keine Lust mehr haben, sich mit spirituellem Ego zu paaren.
Stefan spricht über etwas, das in kaum einem feministischen oder spirituellen Raum wirklich gesagt werden darf: Der kleinste Kriegsschauplatz dieser Welt ist die Beziehung zwischen Mann und Frau. Und wer wirklich Frieden will, muss hier anfangen. Nicht in Ideologien. Nicht in Instagram-Mantras. Sondern in der eigenen Projektion. Und da nimmst Stefan sich selbst und die Männer nicht aus.
Er entlarvt die „Ich bin die Göttin“-Bewegung als das, was sie oft ist: eine äußere Anpassungsschicht.
Oder ein spirituelles Kostüm über einem ungeheilten Nervensystem und ein neues Ego, das sich für Erwachen hält.
Und dann wird es richtig roh:Stefan erzählt von eigenen Christus-Erfahrungen, die in eine psychotische Episode gekippt sind. Von der hauchdünnen Linie zwischen Erleuchtung und Wahnsinn. Von spirituellen Lehrern, die sich für erwacht halten – und Schüler, die ihnen blind folgen.
Seine Kernbotschaft ist unbequem, aber heilsam:
Echte Spiritualität beginnt mit Demut.
Nicht mit „Ich bin die Göttin“, sondern mit:
„Ich bin Mensch. Lernend. Fehlbar. Verantwortlich.“
Die Welt wird nicht durch weibliche Macht gerettet. Auch nicht durch männliche.
Sondern durch Integrität. Schattenarbeit. Verkörperung. Beziehung in Wahrheit.
Und vielleicht ist das die eigentliche Provokation dieses Gesprächs:
Dass Heilung nicht sexy ist.
Dass Erwachen nicht instagrammable ist.
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Meister-Schamane, Medium, Meister der Zeremonie, spiritueller Wegbegleiter, Autor, Heilpraktiker und vor allem Schüler des Lebens
Gründer des Light on Earth Instituts und des Pacha Mama CampsDurch das intensive und regelmäßige Praktizieren und durch das Studieren der verschiedensten Traditionen steht ihm bei seiner Arbeit ein breitgefächertes Erfahrungs-Spektrum, Wissen sowie großes Einfühlungsvermögen zur Seite.
Seine natürlich veranlagte Medialität und seine schamanischen Fähigkeiten verleihen seiner Arbeit Kraft und Tiefe.
Er lebt und lehrt authentisch und mit vollem Herzen seine Lebensvision von Licht, Transformation und Gemeinschaft.
Die Lebensregeln von Stefan W. A. Mandel:
In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Erfüllung und Erfolg in Deinem Leben!
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Sehr schöne Ansichten vom Stefan –
es ist immer das Gleichgewicht, in das wir kommen dürfen und damit verknüpft ist die bedingungslose Liebe – dann (und nur dann) sind Beziehungen optimal, das lässt sich auch in das ganz Große übertragen: dann kann die Welt in Frieden sein.
Schade, dass in dem Interview das grundlegende Problem, das weniger mit der Beziehung zwischen einzelnen Männern und Frauen sondern mit patriarchalen Strukturen zu tun hat (dazu gehören auch patriarchalisierte Frauen), in den Fokus gerückt wurde (Valerie hat es zwar versucht), stattdessen v.a. Individualisierung der Probleme zwischen Mann und Frau, psychologisierende Begrifflichkeiten und Worthülsen (Integrität, Verkörperung, Wahrheit, Schattenarbeit) das Gespräch dominierten. Matriarchat bedeutet nicht Herrschaft der Frauen sondern „am Anfang die Mutter“. Die Welt wird nicht durch weibliche Macht gerettet, auch nicht durch wealthy witches, sondern indem die Mütter wieder ins Zentrum gerückt werden…
2 so schöne Menschen, ihr beiden. Klar auf den Punkt beschrieben. In der Natur. Reimen was die Namen bedeuten/was damit verbindet wird wie Kinder inspiriert-Fan der Stefan`s und tolle Gesprächsbegleitung
Herrlich bodenständig. Mahalo