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Interviews

Ariane Mayer
Unerkannte Sehnsüchte

Dieses Interview war bis 14.02.2026 17:00 Uhr freigeschaltet.

Ariane beschreibt „Hexe“ als eine Frau (oder Mensch), die mit sich verbunden ist, ihrer Intuition vertraut und danach lebt. Berührend ehrlich: Beim Wort Hexe spürte sie früher die Angst, keine zu sein – ein Echo von „nicht gut genug“. Magie zeigt sich für sie im Alltag, wenn im Coaching ein paar Worte an der richtigen Stelle echte Transformation auslösen.

Zentrales Thema ist die Hexenwunde in Bezug auf Sexualität: Sexuelle Energie ist für Ariane unser Motor und unsere Verbindung zur Erde – ohne Zugang dazu wird Schöpferkraft und Wahrheit schwer lebbar. Gleichzeitig wird Sexualität gesellschaftlich abgeschnitten und beschämt (Institutionen, Tabus, Zensur), was viele Frauen taub oder „unlebendig“ im Körper macht.

Ihr Weg zur Heilung ist klar: zurück in den Körper – in kleinen, machbaren Schritten (spüren, was der Körper braucht, Pausen erlauben, Bedürfnisse aussprechen, auch Taubheit wahrnehmen). Tantra und BDSM sieht sie als bewusste „Farbpalette“, um Grenzen, Lust und Machtdynamiken ehrlich zu erforschen – damit Muster nicht unbewusst im Alltag ausgetragen werden, sondern in sichere Räume kommen und sich wandeln können.

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Ariane Mayer

Ariane Mayer ist Visionärin für körpergestützte Bewusstseinsarbeit, emotionale Freiheit und radikale Selbstverantwortung. Mit jahrzehntelanger Erfahrung als Kongressveranstalterin, Seminarleiterin und Regisseurin schöpft sie aus einem tiefen Verständnis für menschliche Transformation – dort, wo Gesellschaft, Psyche und Embodiment aufeinandertreffen.

Seit vielen Jahren begleitet Ariane Menschen auf ihrem Weg aus Konditionierungen, Scham und innerer Unterdrückung heraus hin zu gelebter Autonomie, verkörperter Wahrheit und authentischer Lebenslust. Ihr Fokus liegt dabei auf der Verbindung von körperlicher Präsenz, Beziehungsdynamiken und Bewusstseinserweiterung – sowohl im privaten wie im kollektiven Feld.

Als schamanische Tantra-Domina und Ritualleiterin eröffnet sie Räume, in denen Wunden sichtbar, alter Schmerz transformierbar und unerkannte Sehnsüchte fühlbar werden – jenseits von Leistungsdenken, Oberfläche oder spirituellem „Hochschwingen“. Ihre Arbeit entfaltet sich dort, wo Verletzlichkeit und Stärke, Sinnlichkeit und Klarheit, Lust und Integrität sich vereinen.

Ariane versteht weibliche Macht nicht als äußere Rolle, sondern als verkörperte Autorität des Selbst, die aus dem Körper heraus entsteht – durch Mut, Präsenz und die Bereitschaft, die eigene Wahrheit zu leben.

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